Pole Poppenspäler Förderkreis e. V. - Festival 2017

Samstag, 30. September
Poppenspäler Museum      11.00 Uhr SpNr.: 42     

Puppenspieler stellen sich vor


Maria Zoppek (Meininger Staatstheater), Dr. Astrid Fülbier

Mit Hoffnungen, Wünschen und Ideen übernahm Maria Zoppeck vor fast 30 Jahren die Leitung der Puppenspiel-sparte am Meininger Staatstheater. 1986 gegründet, gibt das Team ca. 160 Vorstellungen pro Jahr. 2002 drohte, aus politischen Erwägungen, die Schließung.

In Husum gastierten „die Meininger“ mit „Herr Rosendorn“, „Krabat“ und „Der Herr der Ringe“. Die Auftritte in Husum gehören zu dem, was die Leiterin der Puppenspielsparte als „Abstecher“ bezeichnet – Gastspiele auf Festivals oder in Puppenspieltheatern, z.B. in Lübeck.

Es gibt einen regen Austausch mit den Ausbildungsstätten für Puppenspieler und eine lebhafte Mitarbeit in verschiedensten Puppenspielorganisationen wie dem Verband Deutscher Puppenspieler (der 2018 sein 50jähriges Bestehen feiern kann), der UNIMA (Union Internationale de la Marionnette), dem ASSITEJ (Association Internationale du Théâtre de l’Enfance et la Jeunesse) und der Landesarbeitsgemeinschaft Puppentheater in Thüringen. „Ganz nebenbei“ ist Maria Zoppeck aber auch Puppenspielerin und bringt ihre eigenen Inszenierungen auf die Bühne.

Welche Voraussetzungen, welche Ausbildung brachte sie für diese extrem vielseitige Tätigkeit mit? Wie funktioniert so ein großer Theaterbetrieb? Und – wie bewahrt man sich über die alltägliche Tretmühle der Organisation die Kreativität für das eigene Spiel und die Aufgeschlossenheit für die künstlerische Arbeit der Ensemblemitglieder?

Wir freuen uns, dass Maria Zoppeck uns einen Einblick in diesen besonderen Arbeitskosmos gewährt.

Maria Zoppek Direktorin Meininger Staatstheater, Sparte Puppenspiel, Dr. Astrid Fülbier