Zuletzt bearbeitet am 10.10.2016

Geschichte des Wagens

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Wir danken der Familie Dombrowsky für die umfassenden Informationen:
- 1920 ca. gebaut, original mit Eisenreifen ausgerüstet. Der erste bekannte Besitzer war Arno Schiffel (Zauberschau Rodera)
- 1952 für Schausteller unterwegs, Karussell und Schießbude
- 1960 wurde der Wagen in Nossen/Sachsen eingestellt
- 1970 oder kurz zuvor wurde der Wagen auf Luftbereifung umgerüstet. Ab jetzt war Marianne Poller geb. Schiffel  als Schaustellerin mit dem Wagen  unterwegs. Sie betrieb ein Kinderkarussell. Der Wagen wurde von einem Traktor von Ort zu Ort gezogen und  war bis 25km/h zugelassen. Einige Jahre wurde der Wagen in Nossen/Sachsen eingestellt
- 1983 kauften die Marionettenspieler Axel und Kerstin Wilhelm, geb. Dombrowsky den Wagen. Beide waren in Puppenspielerfamilien aufgewachsen und so war es selbstverständlich, mit dem Wagen auf Gastspielreise zu gehen. Dafür richteten sie im vorderen Teil des Wagens die Wohnküche und im hinteren Teil das Schlafzimmer ein und reisten damit Sommer wie Winter. Es wurde mit Gas gekocht, aber es gab für die kalte Jahreszeit auch einen Kohlebeistellherd zum Heizen. Die Kohlen und Vorräte wurden im Kellerkasten mitgeführt.
- 1984  wurde die Tochter Constanze  geboren . Ihr Kinderbett fand seinen Platz im Elternschlafraum
- 1986 wurde der Sohn Christopher  geboren.
- 1987 Jetzt musste ein größerer Wagen hinzugekauft werden. Es wurden beide Wagen angehängt, der ältere als kleinerer hintanan. Er diente jetzt als Küche und Schlafabteil für die Kinder. Somit wurde in beiden Wagen gewohnt.Gespielt wurden ausschließlich mit Marionetten Märchen und Erwachsenenstücke. Die Kinder besuchten die Schulen der jeweiligen Gastspielorte. Das war möglich, da ein Gastspiel für 2 bis 3 Wochen am gleichen Ort stattfand
- 1995 wurde der Wagen aus Platzmangel durch einen größeren ersetzt. Die Einrichtung wurde ausgebaut und im neuen Wagen weiter verwendet.
- 1995 der Wagen wurde an den Windsbacher Puppenspieler und Sammler Markus Dorner verkauft. Markus Dorner baute den Wagen um. Er wurde wieder mit originaleren Vollgummirädern ausgestattet. Sie stammten von einem stillgelegten Wohnwagen, den die Familie Dombrowsky schon Jahre zuvor abgewrackt hatte.
- 1996 musste die Familie Wilhelm den Spielbetrieb wegen. Erkrankung des Ehemannes und Vaters Axel einstellen. Mutter Kerstin fand eine Anstellung als Puppenspielerin bei der   Verkehrspuppenbühne der Polizei.
- 2003 starb Axel Wilhelm im Februar an den Folgen seiner Krankheit.
- 2003 Transport des Wagens im März von Windsbach nach Husum und die Übereignung von Markus Dorner auf den Husumer Förderkreis Pole Poppenspäler e.V.
- 2003 Transport des Wagens im September zur Restaurierung nach Tönning, dort Restaurierung mit Hilfe von Sponsorengeldern und Arbeitsleistungen von zahlreichen Helfern.
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20.05.05 Einweihung des “Poppenspälerwagens” in Husum auf dem Vorplatz der Stadtwerke Husum. Jährlich von Mai bis September
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08.11.10 Überführung des Poppenspälerwagens nach Tönning
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02.05.11 Einweihung des Poppenspälerwagens auf dem Platz der Ev. Kirchengemeine Tönning zwischen der St. Laurentius Kirche und dem Gemeindehaus