Pole Poppenspäler Tage 2016 - Rückblick

Stein und RoseHotel Paradiso
Offenes Museum
Seit der Wiedereröffnung des Poppenspäler Museums im Schloss vor Husum am 22. September 2013 ist es eine gute Tradition geworden, zu Beginn der Pole Poppenspäler Tage das verflossene Museumsjahr Revue passieren zu lassen, neue Exponate vorzustellen, den Sponsoren und Förderern des Hauses zu danken sowie die ganzjährige Arbeit des Museumsteams zu würdigen.
In diesem Jahr gab es wieder einen besonderen Anlass zum Feiern. Nach dem letzten Spiel im Südflügel des Schlosses vor Husum übergab die Puppenspielerin Rosi Lampe die Inszenierung dem Poppenspäler Museum. In dieser Feierstunde berichtete sie auch von den Anfängen: Dass das Märchen zum Theaterstück umgeschrieben werden musste und einige dramaturgische Änderungen erfuhr, man aber auch den Ideen Theodor Storms treu bleiben wollte; dass es sich schwierig gestaltete, die „richtigen“ Figuren zu finden bis die Figurengestalterin Antje Hohmuth befand, dass die kleinen Stangenmarionetten genau passend seien; dass diese dann in dem großen aufschlagbaren Märchenkulissenbuch Szene für Szene gespielt wurden und so letztlich eine stimmige Umsetzung des Märchens zustande kam. Rosi Lampe fand zunächst nicht zu allen Figuren den für sie notwendigen emotionalen Zugang. Sie bezog sie dann in ihr tägliches Leben ein, stellte sie sogar auf das Nachttischchen neben ihr Bett um sie gleich beim Aufwachen wieder wahrzunehmen.
Nach vielen Jahren des Spiels stellte sie nun fest, dass sie loslassen müsse und dass die Figuren in der Stormstadt Husum im wohlbekannten Museum einen guten Platz finden könnten. Nun erstrahlen sie dort in besonderem Glanz in dem Museumsteil, der dem Zusammenhang des Werkes von Theodor Storm und dem Puppenspiel gewidmet ist.
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