Pole Poppenspäler Tage 2016 - Rückblick

Hotel ParadisoWeiĂźt Du eigentlich wie lieb ich Dich hab
Das Sonnenschloss
Theater Fährbetrieb, Herisau (CH)
Dieses Spiel war ein besonderes Geschenk des Schweizer Puppenspielers Kurt Fröhlich vom Theater Fährbetrieb anlässlich seines 33. Bühnenjubiläums: Ein Tessiner Märchen, das sicher den meisten Deutschen nicht so geläufig ist, wie die häufig gespielten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm. Doch auch hier gab es einen Vater, der drei Söhne hatte. Auf einer besonders schönen Blumenwiese die zu seinem Anwesen gehörte, wurden über Nacht immer wieder die schönsten Blüten abgeknickt. So beauftragte er seine Söhne, festzustellen, wer dafür verantwortlich sei. Und wie so oft in den Märchen ist es der jüngste Sohn, der aus den Fehlern der Älteren lernt und der das Rätsel lösen kann. Während die beiden älteren Kinder vom Vater vertrieben wurden, weil sie die ihnen gestellte Aufgabe nicht lösten, geht der Jüngste freiwillig fort. Er muss viele Abenteuer bestehen, bevor er die Frau seines Herzens endlich findet.
Kurt Fröhlich hat seine ganz eigene, ruhige Art, die Märchen zu erzählen. Als er den Saal des Nordseemuseums betrat, stellte er zunächst fest, dass es ja gar keine Bühne gäbe. Wo solle denn da das Spiel stattfinden?? Ob ihm die Zuschauer bei der Suche nach der Bühne behilflich sein könnten? Sie konnten. Der Geschichtenerzähler baute dann vor den Augen des Publikums die Kulissen aus dem einfach scheinenden großen Holzkoffer auf und entführte die Anwesenden in seine Märchenwelt, bei der nicht nur das leuchtende Schlussbild „Ah’s“ und „Oh’s“ sowie großen Beifall bei den Zuschauern hervorrief.
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