Spiel-Nr. 2

Triadisches Ballett

Oskar Schlemmers Kostümfigurinen

Theater Fuchs, Leipzig   ab 12 Jahre

Das „Triadische Ballett“ ist eine Zäsur in der europäischen Theaterge­schichte. Mit seinem „Ballet méchanique“ hat der Maler Oskar Schlemmer die Verschmelzung von Tanz, Kostüm und Musik als Dreiklang erforscht. Er schuf achtzehn abstrakte Kostümfigurinen, die die Bewegungen der Tänzer festlegen und eine strenge, geometrische Struktur darstellen. Eine Kunstfigur betrat die Bühne. Das „Triadische Ballett“ wurde 1922 in Stuttgart aufgeführt und hatte großen Einfluss auf die Epoche der  Moderne. Die Bauhaus-Bewegung nahm seine Impulse ebenso auf wie Fritz Lang für seinen Film „Metropolis“. Jetzt ist das „Triadische Ballett“ in einer Fassung für Marionetten zu sehen, wie sie Oskar Schlemmer plante. Die achtzehn Kostümfiguren wurden von den Puppengestaltern Marianne und Kurt Erbe als Faden-Marionetten konstruiert. 2018 erwarb Christian Fuchs die Figuren, um sie erstmalig in den originalen Farben des Bauhauses auf die Bühne zu bringen. Die verschollene Musikfolge der Uraufführung konnte rekonstruiert werden und wird im Laufe der Aufführung den zwölf Tänzen vorangestellt.

Inszenierung Christian Fuchs Spiel Christian Fuchs, Sarah Stopp, Laura Manske Dramaturgie Andreas Hillger Puppenbau Marianne und Kurt Erbe Klavier Ragna Schirmer

theaterfuchs.de

Dauer: 60 Minuten /// Preis: 26 € / 22 € (erm.)

Buchbar ab 2. September 2026 – für Mitglieder ab 29.8., mit individuellen Promotionscode